Gotha: Neue Sirenenanlage in Uelleben geht im Juni in Betrieb
Im Zuge des Umbaus am Feuerwehrstandort im Ortsteil Uelleben hat die Stadtverwaltung Gotha eine erste neue Sirenenanlage in Form einer Mastanlage errichten lassen. Die Anlage dient zugleich als Pilotprojekt, um Erfahrungen für den geplanten gesamtheitlichen Ausbau des Sirenennetzes im Stadtgebiet zu sammeln.
Die Gesamtkosten für die neue Sirenenanlage belaufen sich auf rund 26.000 Euro. Darin enthalten sind Fördermittel des Landes Thüringen in Höhe von rund 10.000 Euro sowie eine Förderung des Landkreises Gotha in Höhe von 1.000 Euro.
Seit dem 28. Mai 2026 ist die Sirenenanlage in der Mitte des Ortsteils Uelleben sichtbar. Die Inbetriebnahme sowie die Anbindung an die Rettungsleitstelle Gotha sind für die Woche vom 8. bis 12. Juni 2026 vorgesehen.
Zwischen folgenden Sirenensignalen wird dabei unterschieden: Dazu zählen die Sirenenprobe mit einem Ton von zwölf Sekunden Dauer, der Feueralarm mit drei Tönen von jeweils zwölf Sekunden Dauer und jeweils zwölf Sekunden Pause zwischen den Tönen, sowie die Warnung der Bevölkerung vor einer Gefahr mit sechs Tönen von jeweils fünf Sekunden Dauer und jeweils fünf Sekunden Pause zwischen den Tönen. Die Entwarnung erfolgt über einen einminütigen Dauerton.
Die Warntöne können auf der Internetseite des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe über die Menüführung „Warnung & Vorsorge“ > „Warnung in Deutschland“ > „So werden Sie gewarnt“ > „Sirenen“ probegehört werden.
Mit der neuen Anlage in Uelleben beginnt der schrittweise Ausbau der Sirenenwarnung im Stadtgebiet. Elf weitere Anlagen sollen folgen, um künftig eine flächendeckende Warnung der Bevölkerung auch über Sirenen zu ermöglichen.
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