Perspektiven aus Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen bei der ARD-Dialogaktion „Was Deutschland verbindet“

Bildrechte: ARD/hr/ Fotograf: Silviu Guiman
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Leipzig (ots)

84 Menschen aus ganz Deutschland – darunter acht aus Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen – haben bei der ARD-Dialogaktion „Was Deutschland verbindet“ über Themen wie Demokratie, Gleichberechtigung und Migration diskutiert. Die wichtigsten Erkenntnisse greift „Hart aber fair extra – Der Dialog“ am Montag, 1. Juni, um 21.15 Uhr auf – gemeinsam mit Teilnehmenden und politischen Gästen wie Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Sven Schulze (CDU). Im Anschluss läuft ab 23.35 Uhr die Doku „Was Deutschland verbindet“ im Ersten, die bereits ab dem 30. Mai in der ARD Mediathek zu sehen ist.

Viele Menschen erleben den öffentlichen Diskurs derzeit als zunehmend polarisiert. Die ARD-Dialogaktion setzt hier bewusst einen Kontrapunkt: Sie schafft Räume, in denen unterschiedliche Perspektiven aufeinandertreffen und gehört werden. Insgesamt 84 Teilnehmende, die symbolisch für knapp 84 Millionen Menschen in Deutschland stehen, haben an einem Wochenende zeitgleich an zwei Orten diskutiert: jeweils 42 Personen beim MDR in Leipzig und beim SWR in Baden-Baden. Die Gespräche wurden moderativ begleitet, jedoch nicht journalistisch gelenkt. Ziel war es, Menschen mit unterschiedlichen Perspektiven miteinander ins Gespräch zu bringen und einen respektvollen Austausch zu fördern.

Boris Lochthofen, MDR-Programmdirektor: „Wir als MDR haben sehr gern unsere Türen für dieses Experiment geöffnet. Wir arbeiten in einer Region, in der die Wege zur gesellschaftlichen Verständigung weit sind. Politische Entfremdung, Vertrauensverluste und Demokratieskepsis sind hier besonders sichtbar. Dieses Projekt lädt dazu ein, zuzuhören und Unterschiede auszuhalten, ohne sie vorschnell aufzulösen – kein einfacher, aber ein notwendiger Weg.“

Die Teilnehmenden zogen im Anschluss an die Gesprächsrunden eine persönliche Bilanz. Viele hoben hervor, wie wichtig es sei, die eigene Stimme einzubringen und gleichzeitig andere Sichtweisen auszuhalten und zu respektieren. Rebekka (24) aus Sachsen-Anhalt sagt: „Was wirklich zählt, ist einen Raum zu schaffen, der wohlwollend ist. Das haben wir hier in der Gruppe sehr gut geschafft. Und dann kann wirklich jeder miteinander in den Austausch treten und merkt, wir sind zwar verschieden, aber wir haben eigentlich viele Gemeinsamkeiten.“

Federführend verantwortlich für das Projekt ist der Hessische Rundfunk. Der MDR ist gemeinsam mit dem SWR ein zentraler Partner und unterstützte die Umsetzung am Aufzeichnungswochenende in Leipzig mit Personal, Technik und redaktioneller Begleitung. Darüber hinaus verantwortet der MDR die barrierefreie Aufbereitung: Alle sechs Diskussionsrunden sind vollständig untertitelt und ungekürzt in der ARD Mediathek abrufbar.

Original-Content von: MDR Mitteldeutscher Rundfunk, übermittelt durch news aktuell.



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