Wie viel Arbeit braucht ein gutes Leben?:MDR startet Dialogformat

Bildrechte: MDR/ Moritz Lenz Fotograf: MDR/ Moritz Lenz
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Leipzig (ots)

Teilzeit oder eine Stunde mehr pro Woche? Ranklotzen oder mehr Raum für den eigenen Lifestyle? Die Frage, wie wir künftig arbeiten wollen, ist durch jüngste Vorstöße neu entfacht worden und prägt derzeit die öffentliche Debatte. Mit dem Dialogformat „Zwei Welten – ein Tisch“ greift der MDR diese Diskussion auf und rückt sie darüber hinaus am 17. Februar in den Mittelpunkt eines Thementages. „Zwei Welten – ein Tisch“ gibt es ab sofort in der ARD Mediathek und am 17. Februar im Radio und online bei MDR Jump.

Im Zentrum des neuen Dialogformats „Zwei Welten – ein Tisch“ steht ein offener Austausch: Zwei Menschen aus sehr unterschiedlichen Lebenswelten und mit stark unterschiedlichen Ansichten treffen an einem Tisch aufeinander, moderiert von Jonathan Doll. In der Auftaktfolge diskutieren eine Lifestyle-Influencerin aus der Lausitz und ein Handwerker aus Zeitz über den jeweiligen Wert ihrer Arbeit. Müssen wir alle mehr arbeiten, um uns eine sichere Existenz aufzubauen? Oder liegt die Zukunft eher in neuen, flexiblen Lebensmodellen, Selbstverwirklichung und Work-Life-Balance – vielleicht sogar mit Einkommen vom Sofa aus? Es bleibt nicht bei zwei Perspektiven: Auch das Publikum diskutiert eifrig mit: Eine Kindergärtnerin, ein Bäcker, ein Kfz-Meister und weitere Gäste nehmen am Tisch Platz und bringen sich aktiv in das Gespräch ein.

„Arbeit ist für viele Menschen mehr als Broterwerb – sie stiftet Sinn, Identität und Zugehörigkeit. Gleichzeitig verändern sich Erwartungen und Möglichkeiten rasant. Genau diese Spannungen wollen wir sichtbar machen und Menschen mit verschiedensten Ansichten miteinander ins Gespräch bringen“, betont Christina Herßebroick, kommissarische MDR-Programmdirektorin in Halle und Hauptredaktionsleiterin Gesellschaft.

Die Debatte spiegelt einen gesellschaftlichen Konflikt wider, der auch in aktuellen Ergebnissen von MDRfragt, dem Meinungsbarometer für Mitteldeutschland, bei dem mehr als 66.000 Menschen angemeldet sind, sichtbar wird: Viele Menschen blicken mit Sorge auf ihre berufliche Zukunft. Drei von zehn Erwerbstätigen fürchten um ihren Arbeitsplatz, nur ein Drittel hält es derzeit für leicht, eine neue Stelle zu finden.

„Zwei Welten – ein Tisch“ bezieht das Publikum ein: Die Gäste bringen ihre Perspektiven ein und beteiligen sich aktiv an der Diskussion. Denn wie wir arbeiten, Geld verdienen und trotzdem ein gutes Leben führen wollen, darüber gehen die Meinungen weit auseinander – oft auch innerhalb einer Generation. „Zwei Welten – ein Tisch“ setzt deshalb bewusst auf Dialog statt Polarisierung. Es geht nicht um Gewinner oder Verlierer, sondern – in der Auftaktfolge – um die Frage: Lässt sich ein gemeinsames Verständnis von Arbeit finden?

Thementag zur „Arbeit“ bei MDR Jump

Anlässlich der Premiere von „Zwei Welten – ein Tisch“ widmet MDR Jump der „Arbeit“ am 17. Februar einen Thementag. Hörerinnen und Hörer sind eingeladen, ihre persönlichen Erfahrungen, Zweifel und Hoffnungen rund um ihren Arbeitsalltag zu teilen und so unterschiedliche Sichtweisen in die Berichterstattung einzubringen.

„MDR Jump greift Themen auf, die im Alltag der Menschen entstehen. Arbeit ist eines davon und gerade jetzt besonders präsent. Sie kann belasten, erfüllen oder beides zugleich. Deshalb kommen wir darüber ins Gespräch und bringen unterschiedliche Perspektiven zusammen“, sagt Sissy Metzschke, Programmchefin von MDR Jump.

Original-Content von: MDR Mitteldeutscher Rundfunk, übermittelt durch news aktuell.

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