Arbeitsministerin Katharina Schenk weist Zweifel an Arbeitsmoral zurück

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Krankenstand Ausdruck hoher gesundheitlicher Belastung

Statement von Arbeits- und Gesundheitsministerin Katharina Schenk zur Debatte um Fehltage wegen Krankheit 

Arbeits- und Gesundheitsministerin Katharina Schenk: „Der Krankenstand in Deutschland lässt sich nicht seriös mit pauschalen Zweifeln an der Arbeitsmoral erklären. Die Zahlen spiegeln vor allem wider, wie stark viele Beschäftigte gesundheitlich belastet sind – insbesondere in körperlich anstrengenden Berufen, in der Pflege, im Handel oder in der Industrie. Wer krank ist, darf nicht unter Rechtfertigungsdruck geraten. Frühzeitige und niedrigschwellige Krankschreibungen, etwa per Telefon, tragen dazu bei, Ansteckungen zu vermeiden und Erkrankungen nicht zu verschleppen.

Wenn wir über Produktivität sprechen, müssen wir über Arbeitsbedingungen, Fachkräftemangel und Prävention reden. Eine Politik, die auf Abschreckung oder Misstrauen setzt, gefährdet die Gesundheit der Beschäftigten und ist volkswirtschaftlich kurzsichtig. Ziel muss sein, Menschen gesund im Erwerbsleben zu halten – nicht, sie krank zur Arbeit zu drängen.“

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