Gotha: 26 Ideen für das Jahr 2026
Oberbürgermeister blickt auf ein investitionsreiches Jahr
Es ist seit dem Beginn seiner Amtszeit zu einer guten Tradition geworden, dass Oberbürgermeister Knut Kreuch immer wieder Themen ins Gespräch bringt, die in einem neuen Jahr auf dem Plan für eine Verwirklichung stehen. Meist ist es so, dass am Jahresende dann mehr Themen abgearbeitet werden konnten, als ursprünglich geplant, andererseits sind viele Entwicklungen auch sehr langwierig, dass immer wieder Termine verschoben oder neu justiert werden müssen, weil die Förderungen fehlen, weil Planunterlagen noch nicht freigegeben sind.
Für 2026 freut sich Kreuch auf 26 Ideen, die es als Anstiftung zur Stadtentwicklung zu verwirklichen gilt:
- Baugenehmigung für den Bahnhof
- Fördermittelbescheid für den Bahnhof
- Baustart für den Bahnhof
- Anlässlich der vor 250 Jahren in Gotha gestarteten Literaturepoche des „Sturm und Drang“ erstmalige Präsentation eines eigenen Gotha-Schauspiels „Königshaut“ im Schlosshof von Schloss Friedenstein
- Fortschritt im Gewerbegebiet GothA4
- Übergabe Turnhalle Löfflerschule
- Start am Westsportplatz
- Feuerwehrgerätehaus und Ortszentrum Uelleben
- Rembrandt braucht Licht – neue Oberlichter im Herzoglichen Museum
- Filmprojekt „Jubiläumsjahr 2025“
- Zweiter Teil der modernen Stadtgeschichte
- Jubiläumsjahrbuch „Illustre – 1250 Jahre Gotha“
- Gartendenkmal „Stadtpark West-Arnoldigarten“ in neuem Glanz
- Fertigstellung Sanierung Margarethenstraße
- B-Plan für einen neuen Standort der Berufsfeuerwehr
- Anlässlich 250 Jahre Illuminatenorden erfolgt die Neugestaltung des ehemaligen Friedhofs in der Eisenacher Straße
- Festkonzert „375 Jahre Thüringen Philharmonie“ am 1. Oktober und 400. Geburtstag des ersten Hofkapellmeisters
- Oldtimertour mit 200 Personen nach Coburg anlässlich „200 Jahre Herzogshaus“
- Anlässlich der ersten Vertonung von Shakespeares Schauspiel „Romeo und Julia“ in deutscher Sprache – Aufführung am 27.09.2026 mit Thomas Thieme
- „Friedenstein Open Air“ mit Giovanni Zarella, den Prinzen u.a.
- „Gothaer Friedensgespräch“ anlässlich des Jubiläums „500 Jahre Gothaer Vertrag“ des ersten Verteidigungsbündnisses der Reformation
- 200 Jahre Ehrenbürgerrecht in Gotha
- Abschied von Peter Bause mit dem Stück „Peer Gynt“ von der Gothaer Bühne
- „Kulturforum die Loge“ – mit Themen wie „Über sieben Brücken“ u.a.
- Fernwärmeprojekt EFRE – Spatenstich Energiespeicher Gotha-West
- Beginn Sanierung der Straßen im Unterdorf Gotha-Siebleben
Das Jahr 2026 bietet auch wieder zahlreiche Anlässe, um bedeutende Jahrestage der Stadtgeschichte in den Blick zu nehmen. Die Jubiläen reichen von frühen Stationen städtischer Selbstverwaltung bis zu prägenden Ereignissen der jüngeren Vergangenheit.
So jährt sich die erste Nennung eines Schultheißen in Gotha zum 750. Mal. Der 425. Geburtstag von Herzog Ernst dem Frommen erinnert an einen der einflussreichsten Gestalter der Landes- und Stadtgeschichte. Daran schließt sich das 200-jährige Bestehen des Herzogtums Sachsen-Coburg und Gotha an, das Gotha über Jahrzehnte hinweg als Residenz- und Verwaltungsstandort geprägt hat. Vor 250 Jahren wurde der Illuminatenorden gegründet, der für geistige und gesellschaftliche Entwicklungen des 18. Jahrhunderts steht.
Mehrere Jubiläen des Jahres 2026 sind mit Namen und Leistungen von überregionaler Bedeutung verbunden. Dazu zählen der 200. Geburtstag von Carl Bechstein sowie das vor 200 Jahren erstmals erschienene „Meyers Universallexikon“. Ebenfalls seit zwei Jahrhunderten besteht in Gotha die Ehrenbürgerwürde als besondere Form öffentlicher Anerkennung.
Weitere Jahrestage rücken das kulturelle und gesellschaftliche Leben in den Fokus: Das Wirken von Gustav Freytag in Siebleben jährt sich zum 175. Mal. Das Volkspark-Stadion blickt im Jahr 2026 auf 100 Jahre Geschichte zurück. Hinzu kommt das 25-jährige Jubiläum der „Gütlichen Einigung“, das einen wichtigen Schritt im kommunalen Miteinander markiert.
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