WERT-voll: unbezahlbar oder unersetzlich?

Sendehalle-Weimar_Humboldtstrasse © A-Kranz
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Die Sendehalle Weimar nimmt erstmalig am Tag des offenen Denkmals teil.

Duftende Waffeln, Kaffee-, Kuchen- und Snackverkauf durch den Soroptimist Club Weimar und die Klasse 9c des Goethegymnasium Weimar

Erleben Sie die spannende Geschichte eines Gebäudes, das drei Staatsformen überdauert (hat).

Jahre des Leerstands endeten im November 2024, als die neue Stiftung Sendehalle Weimar das als Nietzsche-Gedächtnishalle geplante Gebäude kaufte. 

Entworfen von Paul Schultze-Naumburg, überarbeitet von Albert Speer, begann der Bau 1937. 

Der Grundriss, Bauweise und Raumaufteilung gleichen einem nationalsozialistischen Klosterbau.

Nach dem Krieg nutze es kurzzeitig der sowjetische Geheimdienst, ab 1946 wurde es den Bedürfnissen des DDR-Hörfunks, samt DEFA-Synchronstudio angepasst. Nach der Wende residierte der MDR Thüringen im Funkhaus, bevor die Redaktion nach Erfurt umzog.

Seit 2002 wurde das Gebäude kaum genutzt und verkam. Die Stiftung Sendehalle wird es in den nächsten Jahren denkmalgerecht sanieren, um einen Bildungs- und Demokratie-Campus zu schaffen, den auch die ACHAVA Festspiele Thüringen aktuell bis 19. September bespielen.

Eintritt frei · Spenden willkommen

Sendehalle Weimar

Humboldtstraße 36a, 99425 Weimar

Programm

Führungen durchs Haus
11 Uhr und 16 Uhr · Martin Kranz

Vortrag: Das amerikanische Hauptquartier in Weimar 1945

16 Uhr · Christian Handwerck

Führungen mit Martin Kranz und Christian Handwerck nach Bedarf auch zu anderen Zeiten über den Tag verteilt.

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