PayPal-Zahlungsstopp: Verbraucherzentrale fordert PayPal zur Aufklärung statt Verunsicherung auf

Quelle: © Dominik Butzmann / vzbv

Statement von Ramona Pop, Vorständin des Verbraucherzentrale Bundesverbands

Banken haben in den vergangenen Tagen Lastschriften von PayPal gestoppt. Hintergrund sind laut Medienberichten Probleme mit dem Sicherheitssystem bei dem Dienstleister. Gleichzeitig sorgen E-Mails von PayPal an Nutzer:innen für Verunsicherung, wonach ihr Konto unzureichend gedeckt sei und Bearbeitungsgebühren angekündigt werden. Ramona Pop, Vorständin des Verbraucherzentrale Bundesverbands kommentiert:

„Der Zahlungsdienstleister muss seine Kundinnen und Kunden schnell aufklären, anstatt sie mit falschen Aussagen zur Kontodeckung zu verunsichern. Wenn Verbraucherinnen und Verbraucher keine Schuld an einer gescheiterten Zahlung haben, dürfen ihnen keine Bearbeitungsgebühren auferlegt werden. Sollte PayPal unberechtigte Bearbeitungsgebühren verlangen, wird die Verbraucherzentrale den Klageweg prüfen. Der Ausfall bei PayPal offenbart einmal mehr die Abhängigkeit von US-Zahlungsdienstleistern. Hier braucht es mehr europäische Alternativen auf dem Markt.“

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