„Welche Allergie hast Du?“ – Neue MDR-Doku für ARD Wissen

Bildrechte: MDR Fotograf: Lena Ganschow/AdobeStock
Anzeige

„Welche Allergie hast Du?“ – Neue MDR-Doku für ARD Wissen erklärt, warum immer mehr Menschen allergisch reagieren

Leipzig (ots)

Allergien gehören weltweit zu den häufigsten Erkrankungen – und die Zahl der Betroffenen steigt kontinuierlich. In Deutschland leiden bereits mehr als 30 Millionen Menschen darunter. Bis 2050 könnte sogar die Hälfte der europäischen Bevölkerung von allergischen Erkrankungen betroffen sein, in Deutschland also jeder Zweite. Doch warum nehmen Allergien so dramatisch zu? Welche Rolle spielen Umwelt, Klimawandel, Ernährung und Lebensstil? Und wie weit ist die Forschung? Die neue MDR-Dokumentation für die ARD „Welche Allergie hast Du?“ geht diesen Fragen nach. Sie ist ab heute in der ARD Mediathek verfügbar und am 13. April um 22.20 Uhr im Ersten zu sehen.

Für viele sind es die schönsten Monate des Jahres, wenn draußen alles blüht und duftet. Uns zieht es ins Freie, um die Natur zu genießen. Millionen Menschen erleben jedoch genau dann die für sie belastendste Zeit des Jahres: Sie leiden unter einer Pollenallergie, dem sogenannten Heuschnupfen.

Für das ARD Wissen-Format „Auf Spurensuche“ tauscht sich die Wissenschaftsjournalistin und studierte Biologin Lena Ganschow mit Betroffenen aus. Sie trifft eine Steuerberaterin, die an mehreren Allergien sowie an Neurodermitis leidet, zahlreiche Behandlungen ohne Erfolg hinter sich hat und nun dank einer neuen Therapie erstmals Erleichterung verspürt. Sie besucht einen Landwirt mit Heuschnupfen und einer Rinderhaarallergie, der sein Unternehmen aufgrund seiner Allergien umstrukturieren musste. Außerdem lernt sie eine junge Frau mit einer Nahrungsmittelallergie kennen, die ausschließlich selbst gekochte Speisen zu sich nimmt – keine Restaurantbesuche, keine Einladungen bei Freunden. Zu groß ist die Angst vor einem allergischen Schock.

Der Film fokussiert insbesondere Pollen- und Lebensmittelallergien. Dafür befragt Lena Ganschow zwei der renommiertesten Allergieforschenden Deutschlands: Prof. Dr. Claudia Traidl-Hoffmann, Direktorin des Instituts für Umweltmedizin und Integrative Gesundheit, Universitätsklinikum Augsburg, sowie Prof. Dr. Torsten Zuberbier, Direktor des Instituts für Allergieforschung an der Charité Berlin.

Zuberbier und sein Team untersuchen das Darm-Mikrobiom, um zu verstehen, wie moderne Lebensweise und Ernährung zur Entstehung von Allergien beitragen. Traidl-Hoffmann erforscht die Auswirkungen des Klimawandels auf Pollen – und damit auf die Zunahme von Pollenallergien.

Auch in Leipzig wird intensiv zu Pollen geforscht. Gemeinsam mit Dr. Susanne Dunker steigt Lena Ganschow auf das Dach der Uniklinik. Dort steht eine Pollenfalle, deren Inhalt im Deutschen Zentrum für integrative Biodiversitätsforschung untersucht wird.

Dieser Film zeigt: Allergien sind Ausdruck eines komplexen Zusammenspiels von Immunsystem, Umwelt, Klima, Lebensstil und moderner Zivilisation. Doch bessere Aufklärung, intelligente Prävention, neue Diagnose-Tools und innovative Therapien bieten reale Chancen, die „Volkskrankheit Allergie“ künftig deutlich besser in den Griff zu bekommen.

Original-Content von: MDR Mitteldeutscher Rundfunk, übermittelt durch news aktuell.

Anzeige

Anzeige

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Mit der Nutzung dieses Formulars erteile ich meine Zustimmung das meine Daten ausschließlich zum Zweck der Beantwortung Ihres Anliegens bzw. für die Kontaktaufnahme und die damit verbundene technische Administration gespeichert und verwendet werden. Rechtsgrundlage für die Verarbeitung dieser Daten ist unser berechtigtes Interesse an der Beantwortung Ihres Anliegens gemäß Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO. Zielt Ihre Kontaktierung auf den Abschluss eines Vertrages ab, so ist zusätzliche Rechtsgrundlage für die Verarbeitung Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO. Ihre Daten werden nach abschließender Bearbeitung Ihrer Anfrage gelöscht. Dies ist der Fall, wenn sich aus den Umständen entnehmen lässt, dass der betroffene Sachverhalt abschließend geklärt ist und sofern keine gesetzlichen Aufbewahrungspflichten entgegenstehen.