Gotha: „wunderkammern“ als künstlerische Praxis – die WunderBAR mit Nina-Marie Schüchter
Donnerstag, 2. April, 19 bis 22 Uhr
Wunderkammer Friedenstein (Jüdenstraße 1, 99867 Gotha)
Welche Bedeutung haben Wunderkammern heute? Können wir durch sie die Gegenwart verstehen? In der April-Ausgabe der WunderBAR am Donnerstag, 2. April, richtet die Kunsthistorikerin Dr. Nina-Marie Schüchter den Blick auf die Wunderkammern der Frühen Neuzeit und ihre Wiederkehr in zeitgenössischer künstlerischer Praxis.
Beginn der Veranstaltung ist um 19 Uhr, Ende ist gegen 22 Uhr. Der Eintritt zum Gespräch mit Nina-Marie Schüchter in der Wunderkammer Friedenstein ist frei, um eine Anmeldung unter der E-Mail wunderkammer@friedenstein-stiftung.de wird gebeten.
Nina-Marie Schüchter, geb. 1991, untersucht, wie in der Gegenwartskunst gesammelt, geordnet und gezeigt wird. Für diese Art von Kunstpraxis prägt sie den neuen Begriff „wunderkammern“. Sie ist Wissenschaftlerin und Dozentin am Institut für Kunstgeschichte der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf. Dort lehrt und arbeitet sie im Bereich der modernen und zeitgenössischen Kunst sowie der visuellen Kultur. Weitere Informationen unter: https://www.transcript-verlag.de/978-3-8376-7559-7/wunderkammern-als-kuenstlerische-praxis/
Die WunderBAR schaut über den musealen Tellerrand und möchte Menschen erreichen und für den Friedenstein begeistern, die ihren Weg bisher nicht dorthin gefunden haben. An jedem ersten Donnerstag im Monat lädt die Wunderkammer Friedenstein am Gothaer Hauptmarkt zu Performance, Gespräch, Konzert und lockerem Austausch. Sie wird zu einem Ort für künstlerisches, gesellschaftliches Handeln und schafft neue Aktions- und Erfahrungsmöglichkeiten. Gefördert wird das Format durch den Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien im Rahmen des Projekts „Open Friedenstein!“.



