Steuererklärung 2026 – was jetzt wichtig ist und worauf Bürger achten sollten

Bild: mit KI erstellt
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Für viele ist die Steuererklärung jedes Jahr wieder ein Thema, das man gern vor sich herschiebt. Formulare, Belege, Fristen – das wirkt auf den ersten Blick kompliziert. Dabei zeigt die Erfahrung: Wer sich einmal in Ruhe damit beschäftigt, stellt oft fest, dass es gar nicht so schwer ist. Und vor allem lohnt es sich in vielen Fällen finanziell.

Gerade jetzt zu Beginn des Jahres wird das Thema wieder aktuell, denn viele beginnen damit, ihre Unterlagen zu sammeln oder die Erklärung für das vergangene Jahr vorzubereiten.

Wer muss überhaupt eine Steuererklärung abgeben?

Nicht jeder ist verpflichtet, eine Steuererklärung zu machen. Pflicht besteht in der Regel zum Beispiel, wenn:

  • mehrere Arbeitgeber im Jahr vorhanden waren
  • Lohnersatzleistungen wie Krankengeld, Arbeitslosengeld oder Kurzarbeitergeld bezogen wurden
  • Ehepaare die Steuerklassenkombination 3 und 5 gewählt haben
  • neben dem Hauptjob zusätzliche Einnahmen erzielt wurden

Wer unsicher ist, kann beim Finanzamt nachfragen oder online prüfen. Oft reicht ein kurzer Blick auf die eigene Situation, um Klarheit zu bekommen.

Für viele lohnt es sich freiwillig

Auch wer nicht verpflichtet ist, sollte überlegen, eine Steuererklärung abzugeben. In Deutschland erhalten viele Arbeitnehmer Geld zurück – manchmal einige hundert Euro, in manchen Fällen sogar deutlich mehr.

Typische Gründe für eine Erstattung sind:

  • Fahrtkosten zur Arbeit
  • Arbeitsmittel wie Computer oder Büromaterial
  • Fortbildungen oder Fachliteratur
  • Handwerkerleistungen im Haushalt
  • haushaltsnahe Dienstleistungen

Gerade diese Punkte werden häufig unterschätzt.

Welche Unterlagen sollte man sammeln?

Ein guter Anfang ist, alle wichtigen Belege griffbereit zu haben. Dazu gehören zum Beispiel:

  • die Lohnsteuerbescheinigung
  • Nachweise über Versicherungen
  • Rechnungen von Handwerkern oder Dienstleistern
  • Belege für medizinische Kosten
  • Spendenquittungen

Wer diese Dinge über das Jahr hinweg sammelt, spart sich später viel Sucherei.

Fristen nicht aus den Augen verlieren

Für verpflichtende Steuererklärungen gelten feste Fristen. Wer freiwillig abgibt, hat deutlich mehr Zeit – meist bis zu vier Jahre rückwirkend. Das bedeutet: Auch wer bisher keine Steuererklärung gemacht hat, kann oft noch Geld zurückholen.

Viele wissen das nicht und verschenken dadurch bares Geld.

Elektronisch abgeben – einfacher als früher

Heute läuft vieles über das ELSTER-Portal oder Steuerprogramme. Was früher ein dicker Papierstapel war, lässt sich heute oft am Computer erledigen. Viele Daten sind bereits vorausgefüllt, was die Arbeit erleichtert.

Gerade für Arbeitnehmer mit überschaubaren Verhältnissen ist das inzwischen recht gut machbar.

Häufige Fehler vermeiden

Ein paar Dinge passieren immer wieder:

  • Belege werden nicht gesammelt oder gehen verloren
  • Fahrtkosten werden zu niedrig angesetzt
  • kleine Beträge werden gar nicht erst angegeben

Dabei gilt: Auch viele kleine Posten können am Ende einen Unterschied machen.

Wann lohnt sich ein Steuerberater?

In einfachen Fällen ist ein Steuerberater oft nicht notwendig. Anders sieht es aus, wenn:

  • selbstständige Tätigkeit vorliegt
  • Vermietung oder Kapitalerträge eine Rolle spielen
  • größere Veränderungen im Jahr stattgefunden haben

Dann kann professionelle Hilfe sinnvoll sein.

Fazit

Die Steuererklärung ist kein angenehmes Thema, aber eines, das sich meist lohnt. Wer strukturiert vorgeht, Belege sammelt und sich Schritt für Schritt durcharbeitet, stellt oft fest, dass es weniger kompliziert ist als gedacht.

Und eines zeigt die Erfahrung immer wieder:
Viele Menschen lassen Geld liegen, nur weil sie sich nicht herantrauen. Wer sich einmal die Zeit nimmt, hat den größten Teil der Arbeit schon geschafft – und oft auch ein gutes Gefühl, wenn der Bescheid kommt.


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