Diese Woche starten in ganz Deutschland die Wettbewerbe der 61. Runde von Jugend forscht

Foto: Stiftung Jugend forscht e. V.

186 Unternehmen und Institutionen engagieren sich als Ausrichter und Gastgeber der Wettbewerbe auf Regional-, Landes- und Bundesebene

Unter dem Motto „Maximale Perspektive“ beginnen dieses Wochenende die Wettbewerbe der 61. Runde von Jugend forscht. Die Jungforscherinnen und Jungforscher präsentieren ihre kreativen Projekte zunächst bei den Regionalwettbewerben im ganzen Bundesgebiet einer Jury und der Öffentlichkeit. Für die aktuelle Runde von Deutschlands bekanntestem Nachwuchswettbewerb meldeten sich insgesamt 11 327 junge MINT-Talente an.

Die jungen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zeigen wieder eine große Bandbreite innovativer und spannender Forschungsprojekte in den sieben Jugend forscht Fachgebieten: So entwickelte ein Jungforscher eine Smartphone-App zur Bewertung von Schlangenbissen. Mittels KI und Wärmebildkamera identifiziert sie Bisse von Giftschlangen deutlich schneller als bislang genutzte Verfahren, was künftig Menschenleben retten kann. Ein Team untersuchte die physikalischen Grundlagen traditioneller arabischer Windtürme. Deren spezielle Bauweise ermöglicht eine Kühlung der Gebäude, ohne elektrische Energie einsetzen zu müssen. Um Musik für gehörlose Menschen erlebbar zu machen, entwickelte eine Jungforscherin ein spezielles Virtual-Reality-Programm, das Farben, Formen und Bewegungen in Echtzeit im 3-D-Raum visualisiert. Eine Nachwuchswissenschaftlerin erforschte, ob sich die Haut, die sich beim Erhitzen auf Milch bildet, als Grundstoff für umweltfreundliches Verpackungsmaterial eignet. Beim Wettbewerb präsentiert wird auch ein neuartiges bionisches Schutzsystem für Raumfahrzeuge. Dieses nutzt den natürlichen Mechanismus, der die beim Hämmern im Kopf von Spechten entstehende Erschütterung dämpft, um so etwa die Einschläge von Weltraumschrott wirkungsvoller abzufangen.

Die Siegerinnen und Sieger der Regionalebene qualifizieren sich für die Landeswettbewerbe im März und April 2026. Den Abschluss der 61. Runde von Jugend forscht bildet das Bundesfinale vom 28. bis 31. Mai 2026 in Herzogenaurach – gemeinsam ausgerichtet von der Schaeffler AG als Bundespatenunternehmen und von der Stiftung Jugend forscht e. V.

„Auf Regional-, Landes- und Bundesebene werden die 130 Wettbewerbsveranstaltungen dieses Jahr von insgesamt 186 Unternehmen sowie öffentlichen und privaten Institutionen ausgerichtet“, sagt Dr. Jennifer Plath, Vorständin der Stiftung Jugend forscht e. V. „Mit dieser gemeinschaftlichen Unterstützungsleistung im Rahmen der größten öffentlich-privaten Partnerschaft ihrer Art in Deutschland ermöglichen sie die bundesweite Durchführung des Wettbewerbs. Das Engagement unserer Partner aus Wirtschaft und Wissenschaft, das weit über Sponsoring hinausgeht, bildet seit 60 Jahren das organisatorische Rückgrat von Jugend forscht und ist zugleich ein wichtiger Beitrag zur MINT-Nachwuchsförderung in der Bundesrepublik. Dabei entwickelt sich das Partnernetzwerk kontinuierlich weiter und bietet Raum für weitere Unternehmen und Institutionen, die sich gemeinsam mit uns für die Förderung junger Talente engagieren möchten.“

Alle Wettbewerbstermine, Veranstaltungsorte und Ansprechpersonen finden Sie im Internet unter www.jugend-forscht.de.

Anzeige

Anzeige

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Mit der Nutzung dieses Formulars erteile ich meine Zustimmung das meine Daten ausschließlich zum Zweck der Beantwortung Ihres Anliegens bzw. für die Kontaktaufnahme und die damit verbundene technische Administration gespeichert und verwendet werden. Rechtsgrundlage für die Verarbeitung dieser Daten ist unser berechtigtes Interesse an der Beantwortung Ihres Anliegens gemäß Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO. Zielt Ihre Kontaktierung auf den Abschluss eines Vertrages ab, so ist zusätzliche Rechtsgrundlage für die Verarbeitung Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO. Ihre Daten werden nach abschließender Bearbeitung Ihrer Anfrage gelöscht. Dies ist der Fall, wenn sich aus den Umständen entnehmen lässt, dass der betroffene Sachverhalt abschließend geklärt ist und sofern keine gesetzlichen Aufbewahrungspflichten entgegenstehen.