„Stranger Things made in Gotha“ – Zukunftsvisionen aus dem 19. Jahrhundert
Ein Schuss ins All – so lässt sich das literarische Werk Kurd Laßwitz’ beschreiben. Als Zeitgenosse Gustav Freytags und Begründer der deutschen Science-Fiction hat Laßwitz bis heute nichts von seiner Faszination verloren. Während Freytag das gesellschaftliche Leben und die Geschichte der Vergangenheit und Gegenwart in den Blick nahm, richtete Laßwitz sein Denken weit darüber hinaus: in ferne Welten, kommende Zeiten und mögliche Zukünfte.
Am Mittwoch, 21. Januar 2026, um 18 Uhr laden die Freunde der Heimatgeschichte Siebleben und die Brauchtumsgesellschaft Gotha in den Gustav-Freytag-Pavillon ein, um einen außergewöhnlichen Denker aus Gotha neu zu entdecken.
Unter dem Titel „Schuss ins All – Technische Fiktionen aus Gotha“ nimmt Ronny Lehmann, stellvertretender Leiter der Stadtbibliothek Heinrich Heine, das Publikum mit auf eine multimediale Reise in die „Vergangenheit der Zukunft“. Der Vortrag beleuchtet Leben und Werk Kurd Laßwitz’, dessen visionäre Ideen bereits im 19. Jahrhundert technische, gesellschaftliche und philosophische Fragestellungen vorwegnahmen, die bis heute an Aktualität nichts verloren haben.
Ort: Gustav-Freytag-Pavillon, Weimarer Straße 145
Eintritt frei – um Anmeldung wird gebeten
Anmeldung: nebelgeister@siebleben.de
Für eine Versorgung vor Ort ist gesorgt.


