Der effektive Schutz vor Baustellendiebstahl in Gotha
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Diebe, die in Wohnungen einbrechen, sind weithin bekannt und gefürchtet. Doch nicht alle Langfinger haben es auf Wohngebäude und das darin verwahrte Hab und Gut abgesehen. In Gotha sind es Baustellen, die bereits mehrfach von Kriminellen heimgesucht wurden. Erst im Oktober 2025 entwendeten sie im Bereich der B176 bei Dachwig Werkzeuge im Wert von rund 11.000 Euro aus einem Werkzeugcontainer. Doch nicht nur der finanzielle Schaden ist ein Ärgernis – gleiches gilt für die Verzögerung der Bauarbeiten.
Um Baustellen zukünftig vor Diebstählen dieser Art zu schützen, können jedoch Maßnahmen getroffen werden.
Ein professioneller Sicherheitsdienst für die Baustellenüberwachung
Baustellen werden in Deutschland häufig zu „Klaustellen“. Insbesondere dann, wenn Verbrauchsmaterialien, Werkzeuge oder Maschinen allzu leicht erreichbar und fortzuschaffen sind.
Anders als bei Wohnungseinbrüchen, die oft rund um die Mittagszeit stattfinden, schlagen die Diebe auf Baustellen meist in den Abendstunden zu. Schließlich liegen das anvisierte Areal sowie die darauf genutzten Maschinen dann einsam und verlassen da.
Wer den kostenintensiven Verlust von Werkzeugen und Co. verhindern möchte, sollte die Baustelle daher nicht unbewacht lassen. Sobald die Mitarbeiter den Bereich räumen, kann ein professioneller Sicherheitsdienst die lückenlose Baustellenüberwachung übernehmen.
Wichtig dabei ist, dass die Security in Gotha aus geschulten Fachkräften besteht, die auch auf einem unübersichtlichen Gelände den Überblick behalten.
Insbesondere auf Baustellen mit einem hohen Diebstahlrisiko ergibt eine Rund-um-die-Uhr-Überwachung Sinn. Dabei übernehmen die Sicherheitsteams folgende Aufgaben:
- Unbefugten den Zutritt auf das Gelände verwehren
- Zugangskontrolle während des Baustellenbetriebs
- Schutz vor Vandalismus
- Überwachung von Maschinen und Werkzeugcontainern
Auf kleinen oder weniger frequentierten Baustellen kann das Sicherheitspersonal statt einer Absicherung rund um die Uhr auch einen Patrouillendienst übernehmen.
Sichere Aufbewahrung von Werkzeugen und Materialien
Häufig sind es keine sperrigen Maschinen, die auf einer unbewachten Baustelle unfreiwillig den Besitzer wechseln. Schließlich sind sie meist zu groß, um sie unbemerkt von der Stelle zu bewegen.
Deutlich häufiger haben es Diebe in Gotha oder auf Baustellen bundesweit auf handliche Werkzeuge oder sogenannte Verbrauchsmaterialien abgesehen. Auch Dinge wie Solarpaneele oder Heizkörper gehören zum beliebten Diebesgut.
Um das Risiko eines Diebstahls zu minimieren, gilt es, Wertsachen dieser Art hinter Schloss und Riegel zu bringen. Auf größeren Baustellen eignen sich zu dem Zweck abschließbare Container. Ist der Bereich nachts jedoch verlassen, können sich Kriminelle dennoch leicht am Schloss zu schaffen machen.
Daher empfiehlt sich die Verwendung von Baucontainern zur Aufbewahrung von Werkzeugen nur in Kombination mit einer zusätzlichen Überwachung.
Eine andere Sicherheitsmaßnahme besteht darin, handliche Baustellenutensilien allabendlich aus dem Zielgebiet der Diebe zu entfernen. Das bedeutet, die Werkzeuge verbleiben nicht auf dem Gelände, sondern werden etwa in einer Lagerhalle in der Nähe untergebracht.
Wie sinnvoll ist eine Kameraüberwachung auf dem Baustellengelände?
Diebe, die sich unbeobachtet fühlen, wagen meist mehr als solche, die sich vor einer Entdeckung fürchten müssen. Daher ergibt es aus Sicht einiger Bauherren Sinn, die Baustelle durch ein hochwertiges Sicherheitssystem abzusichern.
Dessen Herzstück ist die Kameraüberwachung, die sowohl tagsüber und nachts in Betrieb sein kann. Insbesondere bei Nachtaufnahmen ist dabei auf eine ausreichende Auflösung zu achten, um im Fall der Fälle die aufgenommenen Überwachungsbilder auswerten zu können.
Wichtig bei einer Kameraüberwachung: Nichts außerhalb des Baustellengeländes darf auf den Aufnahmen landen. Zudem müssen sowohl die Mitarbeiter auf der Baustelle sowie potenzielle Besucher über die Überwachung informiert werden. Dafür eignen sich gut sichtbar platzierte Hinweisschilder.
Um überhaupt ein Bildüberwachungssystem auf einer Baustelle installieren zu können, muss übrigens ein berechtigtes Interesse bestehen. Das bedeutet, im Vorfeld muss es bereits zu Diebstählen oder Vandalismus gekommen sein – also zu Ereignissen, die eine Kameraüberwachung als Sicherheitsmaßnahme erforderlich machen.
Ein Überwachungssystem mit Bildübertragung provisorisch vorzunehmen, kann dagegen gegen den Datenschutz verstoßen. Denn lassen sich Bauarbeiter und Lieferanten auf den Bildern identifizieren, sind deren Persönlichkeitsrechte betroffen. Um personenbezogene Daten aber verarbeiten zu dürfen, ist eine rechtliche Grundlage notwendig.
So darf auf einer Baustelle nur dann eine Kamera installiert werden, wenn alle dort tätigen Mitarbeiter zuvor eine Einverständniserklärung unterzeichnet haben.
Zudem muss der Bauherr nachweisen, dass die Überwachung einem spezifischen Zweck dient. Etwa der Funktionsüberwachung von Anlagen oder dem Schutz vor Diebstahl und Vandalismus.
Soll die Bilderfassung rund um die Uhr laufen, sind ausschließlich grob gepixelte Weitwinkelaufnahmen zulässig, auf denen Personen sowie Fahrzeugkennzeichen nicht erkennbar sind.
Für die Identifizierung von möglichen Langfingern sind diese jedoch unbrauchbar. Sinnvoller ist eine klassische Videoüberwachung, auf der Details wie Gesichter eindeutig zu erkennen sind. Allerdings dürfen solche Systeme nicht den ganzen Tag laufen, sondern erst nach Beendigung der Bautätigkeit in Betrieb genommen werden.
Ein weiterer Punkt, der beachtet werden muss: Die Aufnahmen dürfen nur für maximal 72 Stunden gespeichert werden.

