Jugend forscht: Deutschlands beste MINT-Talente auf der Zielgeraden zum Jubiläumsfinale 2025

60. Bundeswettbewerb vom 29. Mai bis 1. Juni an der Helmut-Schmidt-Universität/Universität der Bundeswehr Hamburg

Deutschlands beste Jungforscherinnen und Jungforscher sind auf der Zielgeraden: Die jungen Talente in Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT) fiebern dem 60. Bundeswettbewerb von Jugend forscht entgegen, der Ende Mai 2025 an der Helmut-Schmidt-Universität/Universität der Bundeswehr Hamburg (HSU/UniBw Hamburg) stattfindet. In den kommenden Tagen werden die letzten Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Jubiläumsfinales auf den Landeswettbewerben ermittelt. Unter dem Motto „Macht aus Fragen Antworten“ hatten sich bundesweit 10 350 Kinder und Jugendliche für die aktuelle Wettbewerbsrunde angemeldet. Der Bundeswettbewerb 2025 wird gemeinsam ausgerichtet von der Helmut-Schmidt-Universität/Universität der Bundeswehr Hamburg als Bundespateninstitution und der Stiftung Jugend forscht e. V. Premiumförderer der Siegerehrung ist Lufthansa Technik.

„Wir freuen uns sehr auf die spannenden und innovativen Projekte, die uns die Finalistinnen und Finalisten bei unserem Jubiläumsfinale präsentieren werden“, sagt Dr. Jessica Bönsch, Ge­schäftsführende Vorständin der Stiftung Jugend forscht e. V. „Die überzeugenden Forschungsarbeiten, die vielfach sehr praxisnahe Themen in den Blick nehmen, zeugen von Ideenreichtum, Verantwortungsbewusstsein und großer Problemlösungskompetenz. Sie beweisen, dass es Jugend forscht auch 60 Jahre nach der Gründung auf äußerst wirksame Weise gelingt, talentierte MINT-Nachwuchskräfte zu finden und zu fördern. Angesichts der aktuellen gesellschaftlichen Herausforderungen werden diese Talente in Deutschland dringend benötigt.“

Eine Reihe vielversprechender Forschungstalente hat sich auf den Landeswettbewerben bereits für das 60. Bundesfinale qualifiziert. So wird ein Jungforscher in Hamburg einen selbst konstruierten, kostengünstigen elektrischen Zusatzantrieb präsentieren, mit dem sich eine Vielzahl mechanischer Rollstühle nachrüsten lässt. Auf diese Weise will er auch weniger vermögenden Menschen mit eingeschränkter Bewegungsfreiheit die Nutzung von Elektro­rollstühlen ermöglichen. An den Start geht auch ein Forschungsprojekt, in dem untersucht wurde, ob KI-Sprachmodelle besser funktionieren, wenn sie Texte vorwärts oder rückwärts verarbeiten. Die Ergebnisse belegen, dass die Textverarbeitungsrichtung einen wesentlichen Einfluss auf die Leistungsfähigkeit von KI in der Sprachverarbeitung hat. Beim Bundeswettbewerb zu sehen ist ferner eine Untersuchung der besonderen Fähigkeit des Schleimpilzes Physarum polycephalum, während der Nahrungsaufnahme ein effizientes Transportnetzwerk zu schaffen. Unter mathematischen Gesichtspunkten gingen die jungen MINT-Talente dabei der Frage nach, ob sich aus diesen Strukturen Impulse ableiten lassen, um Netzwerke etwa in den Bereichen Logistik oder Wirtschaft zu optimieren.

„Wir freuen uns, zum 60-jährigen Jubiläum des Bundeswettbewerbs Jugend forscht rund 180 Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler auf dem Campus unserer Universität zu empfangen. Dabei werden über 100 Projekte präsentiert und die allerbesten dieser wirklich beeindruckenden Leistungen gekürt“, sagt Prof. Dr. Klaus Beckmann, Präsident der Helmut-Schmidt-Universität//Universität der Bundeswehr Hamburg und Bundespatenbeauftragter. „Die Helmut-Schmidt-Universität/Universität der Bundeswehr Hamburg strebt als Wissenschaftscampus des Bundes nach nationaler wie internationaler Sichtbarkeit. Daher ist es uns ein besonderes Anliegen, die Potenziale dieser jungen Menschen zu fördern und sie auch für den Forschungsstandort Hamburg zu begeistern.“

Bis zum Abschluss der Landeswettbewerbe werden weitere findige Projekte in den sieben Jugend forscht Fachgebieten Arbeitswelt, Biologie, Chemie, Geo- und Raumwissenschaften, Mathematik/Informatik, Physik sowie Tech­nik den Sprung ins Bundesfinale schaffen. In den Bundesländern Brandenburg (01.04.), Bremen (02.04.), Thüringen (02.04.), Nordrhein-Westfalen (03.04.), Bayern (04.04.), Hamburg (04.04.), Sachsen-Anhalt (04.04.), Baden-Württemberg (05.04.), Rheinland-Pfalz (10.04.) und Sachsen (12.04.) besteht noch die Möglichkeit, sich auf Landesebene einen Eindruck von den Leistungen des wissenschaftlichen Nachwuchses zu verschaffen. Informationen zu allen Landessiegerinnen und Landessiegern dieser Wettbewerbsrunde gibt es unter www.jugend-forscht.de.

Das 60. Bundesfinale Jugend forscht findet vom 29. Mai bis 1. Juni 2025 an der Helmut-Schmidt-Universität/Universität der Bundeswehr Hamburg statt. Vertreterinnen und Vertreter der Medien können sich während des gesamten Bundeswettbewerbs umfassend über die Forschungsprojekte der jungen MINT-Talente informieren. Die Siegerinnen, Sieger und Platzierten werden am Sonntag, 1. Juni 2025, 11:00 Uhr, im Rahmen der Siegerehrung bei Lufthansa Technik in Hamburg ausgezeichnet.

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