Gotha ist Sonderpreisträger im Wettbewerb „Hauptstadt des fairen Handels 2019“
Nach 2011 und 2017 hat die Stadt Gotha bei ihrer dritten Teilnahme am biennal stattfindenden „Wettbewerb Hauptstadt des fairen Handels“ in diesem Jahr einen Sonderpreis errungen. Dieser ist mit 10.000,00 Euro dotiert und am 18. September 2019 im Kölner E-Werk anlässlich des ersten Kongresses „Fair begegnen – fair gestalten“ an Marina Schonert (Amtsleiterin des Stadtplanungsamtes), Dana Hellmann (Lokale Agenda 21/Stadtwerke Gotha GmbH) Sandra Tolksdorf, Iris Steuding (beide Fairtrade-School Evangelische Regelschule Gotha) sowie Falko Lehmeier (Koordination kommunaler Entwicklungspolitik in der Stadtverwaltung) stellvertretend für die gesamte Stadtgesellschaft Gothas überreicht worden.
Der Preis, finanziert aus Mitteln des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, ist für Projekte zur Stärkung des Fairen Handels einzusetzen. Die Projektmodalitäten werden mit der Engagement Global gGmbH mit ihrer Servicestelle Kommunen in der Einen Welt (SKEW) abgestimmt.
Insgesamt bewarben sich 100 Kommunen aus ganz Deutschland mit zusammen 844 Einzelprojekten um den Titel „Hauptstadt des fairen Handels 2019“, der von der Stadt Köln an Neumarkt in der Oberpfalz weitergereicht wurde. An die zehn Gewinnerkommunen wurden insgesamt Preisgelder in Höhe von 250.000,00 Euro ausgegeben. Die Plätze 1 bis 5 teilen sich davon 200.000,00 Euro.
Gotha überzeugte die Jury mit der Ausgabe des Möhrchenheftes 2019 an die Grundschüler der 3. und 4. Klassen mit einer Ermunterung zur Nutzung durch Oberbürgermeister Kreuch sowie die Durchführung des verwaltungsinternen Wettbewerbs „Verwaltung Nachhaltig“ im April 2019.
Insgesamt reichte Gotha 17 Einzelprojekte aus Verwaltung und Zivilgesellschaft im Wettbewerb ein. Die Stadt steht neben anderen Sonderpreisträgern wie beispielsweise Dinslaken und der Hansestadt Hamburg.


