Gotha: 10.000 Euro für Dachsanierung der Bretterbude
Einen Grund zur Freude haben die Mitglieder der Gothaer Bretterbude, die seit mehr als einem Jahrzehnt nach Übernahme des Geländes und der Großhalle eines ehemaligen Autohauses einen in ganz Mitteldeutschland einzigartigen Szenetreff für die Gothaer Jugend und vor allem für Freunde des Skate-Sports betreiben.
Das Dach der Skaterhalle war im Laufe der jahrzehntelangen Nutzung undicht geworden, Nässe und Feuchtigkeit drangen ein, der Heimstätte des Vereins drohte der Verfall. In Eigenleistung und mit großem Einsatz von Helfern im Verein gelingt es derzeit, die Schäden zu beheben und das Dach zu erneuern. Das Thüringer Sozialministerium hilft dabei mit einer kräftigen finanziellen Unterstützung.
Möglich wird diese Hilfe für den Verein mit Lottomitteln, für die Gothas Landtagsabgeordneter Matthias Hey beim Ministerium geworben hatte. Am gestrigen Sonnabend besuchte Thüringens Sozial- und Familienministerin Katharina Schenk mit Matthias Hey den Verein und übergaben einen Schmuckscheck über 10.000 EUR, die einen Teil der Aufwendungen für sie Dachsanierung abdecken.
„Diese hohe Summe ist für Lottomittel ungewöhnlich und eine Ausnahme, für die die Ministerin und ich eine Zeitlang auch viel Überzeugungsarbeit leisten mussten,“, meint Hey schmunzelnd, „aber wer weiß, wie teuer derartige Arbeiten an großen Gebäuden sind, versteht die Höhe der Unterstützung!“
Nach einer Besichtigung des Hallendachs und des Geländes hatte Katharina Schenk dann auch die Möglichkeit, erstmals in ihrem Leben auf einem Skateboard ein paar Runden in der Halle zu drehen – unter Anleitung und in Begleitung von Vereinsmitgliedern. Anfangs recht zaghaft, später mit mehr Schwung und Geschwindigkeit meisterte sie diese neue Herausforderung mit Bravour und gab hinterher zu: „Das hat wesentlich mehr Spaß gemacht als die gesamte Woche im Landtag und im Ministerium.“
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