A9: Sieben Verletzte nach schwerem Auffahrunfall im Stau
A9/Landesgrenze Sachsen-Anhalt/Thüringen (ots/red.)
Am Sonntagnachmittag, 2. August 2026, kam es gegen 15.55 Uhr auf der A9 in Fahrtrichtung München zu einem schweren Verkehrsunfall.
Nach Angaben der Polizei ereignete sich der Unfall zwischen den Anschlussstellen Droyßig und Eisenberg. In diesem Bereich wird die Fahrbahn von drei auf zwei Fahrstreifen reduziert, weshalb es zu Stauerscheinungen kam.
Auf Höhe des Unfallkilometers 168,8 bremste der Fahrer eines Skoda verkehrsbedingt bis zum Stillstand ab. Ein dahinter fahrender 19-jähriger Ford-Fahrer bemerkte dies offenbar zu spät und fuhr frontal auf den Skoda auf.
Aufgrund des hohen Geschwindigkeitsunterschiedes wurde der Skoda auf einen davorstehenden BMW geschoben. Während der Kollision streiften Ford und Skoda zudem einen auf dem rechten Fahrstreifen stehenden Tesla.
Nach dem Zusammenstoß kamen alle beteiligten Fahrzeuge auf dem mittleren Fahrstreifen zum Stehen. Der Gesamtschaden wird auf rund 60.000 Euro geschätzt. Bei dem Unfall wurden die drei Insassen des Ford sowie drei Insassen des Skoda leicht verletzt. Sie wurden mit Rettungswagen in Krankenhäuser gebracht.
Ein weiterer Insasse aus dem Skoda erlitt schwere Verletzungen und wurde mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus geflogen. Im Bereich der Unfallstelle kam es zu einer etwa zweistündigen Vollsperrung sowie anschließend zu einer rund 45-minütigen Teilsperrung.
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