A38 bei Breitenworbis: Jugendliche ohne Führerschein und mit falschen Kennzeichen unterwegs

Bild von Andreas Breitling auf Pixabay
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A38/Breitenworbis (ots/red.)

In der Nacht von Dienstag zu Mittwoch, 22. Juli 2026, wurde der Autobahnpolizei auf der A38 in Fahrtrichtung Göttingen ein schlecht beleuchteter Pkw auf dem Standstreifen gemeldet. Das Fahrzeug stand zwischen den Anschlussstellen Breitenworbis und Leinefelde-Worbis.

Beim Eintreffen der Beamten stellten diese zwei männliche Jugendliche außerhalb des Fahrzeuges fest. Der 16-Jährige und der 17-Jährige gaben zunächst an, von einem „unbekannten Dritten“ mitgenommen worden zu sein. Dieser habe wegen einer Panne auf dem Standstreifen angehalten, sei anschließend in ein angrenzendes Feld gerannt und habe die beiden Jugendlichen allein zurückgelassen.

Bei der Überprüfung des Fahrzeuges stellte sich heraus, dass die angebrachten Kennzeichentafeln nicht zu dem Pkw passten. Im weiteren Verlauf der polizeilichen Maßnahmen räumten die Jugendlichen ein, dass es den angeblichen „unbekannten Dritten“ nicht gab.

Nach Angaben der Polizei ist folglich einer der beiden Jugendlichen mit dem Fahrzeug gefahren, ohne im Besitz einer Fahrerlaubnis zu sein. Wer am Steuer saß, blieb zunächst unklar, da keiner der beiden dazu eine Aussage machte.

Das Fahrzeug sowie die Kennzeichentafeln wurden sichergestellt. Die Ermittlungen wurden aufgenommen. Anschließend brachten die Beamten die Jugendlichen zu ihren Erziehungsberechtigten.

Auf die Jugendlichen wartet nach Polizeiangaben nicht nur Ärger zu Hause, sondern auch ein Ermittlungsverfahren wegen mehrerer Straftaten.

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