Gotha: Neue Gedenktafel am Geburtshaus von Carl Bechstein enthüllt
Oberbürgermeister Knut Kreuch hat heute gemeinsam mit Bürgermeister Ulf Zillmann und Beigeordnetem Peter Leisner anlässlich des 200. Geburtstags von Carl Bechstein an dessen Geburtshaus in der Siebleber Straße eine neue Gedenktafel über sein Leben enthüllt.
Zudem wurde die bereits bestehende Gedenktafel auf der linken Seite des Portals erneuert. Die Tafel würdigt die wechselvolle Geschichte des Gebäudes, das um 1700 als sogenannte „Engelsburg“ errichtet wurde und heute Sitz der Evangelisch-Freikirchlichen Gemeinde Gotha ist. Sie gibt einen Überblick über bedeutende Stationen der Hausgeschichte: Ab 1787 war das Gebäude Wohnstätte des Illuminaten Adam Weishaupt. Um 1806 diente es als Kaiserliches Postamt, anschließend bis 1817 als Thurn-und-Taxis’sches Postamt. Im Jahr 1826 wurde hier Carl Bechstein geboren, der spätere Gründer der weltbekannten Klavier- und Flügelmanufaktur C. Bechstein. Auch als Betsaal der Israelitischen Kultusgemeinde nahm das Haus eine wichtige Rolle in der Stadtgeschichte ein.
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