„MDR-exactly“: Tarnung für den Drogenhandel – Spätis in Leipzig

Bildrechte: MDR Mitteldeutscher Rundfunk Fotograf: MDR Mitteldeutscher Rundfunk
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Leipzig (ots)

Die neue „MDR-exactly“-Reportage zeigt: Spätis und Bars im Leipziger Osten dienen auch als Fassade für den Drogenhandel. In scheinbar harmlosen Läden werden nicht nur Chips und Bier, sondern auch Heroin, Crystal und Haschisch verkauft. „MDR-exactly“-Reporter Christian Werner begleitet die Polizei bei einer Razzia, spricht mit Ermittlern und beleuchtet die Strukturen hinter den Fake-Shops – zu sehen am 23. März, 10 Uhr, in der ARD Mediathek und 17 Uhr auf MDR Investigativ.

Die Reportage zeigt, wie die Behörden versuchen, den verdeckten Drogenhandel einzudämmen. „Die Fassade des Gewerbes spielt eine bedeutsame Rolle bei der Abgabe von Heroin. Wenn wir einen Laden für einen Monat schließen lassen, gehen den Betreibern Gewinne von mehreren zehntausend Euro verloren.“ So begründet Kriminaloberrat Matthias Franz gegenüber „MDR-exactly“ den großen Aufwand. Im vergangenen Jahr haben die Behörden 26 Spätverkaufsstellen und Bars geschlossen. Doch das wirkt oft nur kurz. Die durchschnittliche „Verschlusszeit“ beträgt lediglich 40 Tage, bevor dieselben Läden mit einem neuen Betreiber wieder öffnen. Frustrierend auch für Christian Ehrlich vom Leipziger Gewerbeamt. „Oft steht am nächsten Tag schon ein neuer Betreiber bereit. Das Geschäftsmodell bleibt dasselbe.“ Wenn er über die Leipziger Eisenbahnstraße geht, sieht er bekannte Gesichter. Und wie die amtlichen Siegel seiner Behörden an den Türen immer wieder aufgebrochen werden.

Heroinverstecke, Dealer-Handys und Clanstrukturen – die „MDR-exactly“-Recherche über obskure Drogen-Spätis im Leipziger Osten ist jetzt in der ARD Mediathek zu sehen.

Original-Content von: MDR Mitteldeutscher Rundfunk, übermittelt durch news aktuell.



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