Maler Friedrich Eschmann schuf seine Gemälde mit dem Mund

Foto: © Stadt Gotha
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In seiner Funktion als Vorstandsvorsitzender der Kulturstiftung Gotha, hatte Oberbürgermeister Knut Kreuch vor wenigen Wochen ein Gemälde des Merkur-Tempels im Herzoglichen Park von Friedrich Eschmann an die Friedenstein Stiftung Gotha übergeben. Die Veröffentlichung dieser Übergabe regte eine Leserin aus Bayern an, weitere Hintergründe zur Arbeit des Künstlers mitzuteilen.

So schreibt die gebürtige Gothaerin, die selbst vier Gemälde von Friedrich Eschmann besitzt: „Wie mein Vater mir berichtet hat, war Friedrich Eschmann aufgrund einer Kriegsverletzung im 1. Weltkrieg gelähmt und hat seine Bilder mit dem Mund gemalt, als Vorlage dienten ihm Postkarten. Die Bilder … solch eine Ruhe und Schönheit, dass ich oft ganz versunken vor ihnen stehe und sie betrachte. Und was für eine Leistung, jeden einzelnen Grashalm mit dem Mund zu malen.“ 

Zu den vier Bildern, die sich heute in ihrem Besitz befinden gehört ein Gemälde des „Teeschlösschens“, dass ihr bereits verstorbener Bruder als Kindergartenkind besucht hatte.

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