76 Jahre alte Frau um ungefähr 18.000 Euro betrogen

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Gotha (ots)

Gestern, gegen 10.30 Uhr wurde eine 76 Jahre alte Frau von einer ihr unbekannten weiblichen Person angerufen, welche sich als Mitarbeiterin eines Gerichts vorstellte. Die angebliche Justizangestellte teilte der 76-Jährigen mit, dass ihre Tochter einen Autounfall verursachte habe, bei dem ein Kind zu Tode gekommen sei. Die Freilassung der Tochter könne gegen Zahlung einer Kaution gewährleistet werden.

In der Folge übergab die 76-jährige Frau Bargeld und Goldschmuck im Gesamtwert von ungefähr 18.000 Euro an eine ihr unbekannte weibliche Person. Die Unbekannte kann wie folgt beschrieben werden: klein, schmächtige Statur, dunkel gekleidet, bekleidet mit einer schwarzen Jacke und einem schwarzen Kopftuch, sie führte eine Tasche mit sich.

Zeugen, die sich gegen 12.15 Uhr in der Carl-von-Ossietzky-Straße aufhielten und Angaben zu der weiblichen Person machen können, werden dringend gebeten sich mit der Polizei Gotha unter 03621-781124 (Bezugsnummer: 0104076/2022) in Verbindung zu setzen.

Da die Betrüger hauptsächlich Senioren als potentielle Opfer auswählen, empfiehlt die Polizei Angehörigen mit ihren Eltern über diese Art der Betrugsmasche zu sprechen. Die Polizei weist nochmals darauf hin: geben Sie keine persönlichen Daten von sich Preis, lassen Sie sich nicht drängen oder unter Druck setzen, beenden Sie solche Anrufe umgehend und wenden Sie sich an eine Polizeidienststelle. Weitergehende Informationen zu diesem Thema finden Sie unter: https://polizei-beratung.de/startseite-und-aktionen/corona-straftaten/betrug-an-telefon-und-haustuer/ oder bei der polizeilichen Beratungsstelle der Landepolizeiinspektion Gotha unter der Rufnummer 03621-781504. (jd)

Original-Content von: Landespolizeiinspektion Gotha, übermittelt durch news aktuell

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