Aufwertung für Spielplatz, Hortraum und Pausenfläche

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Landkreis nutzt Ganztagsprogramm für elf Grundschulstandorte

Elf Grundschulen in Trägerschaft des Landkreises Gotha können ihre Ganztagsbetreuung dank bevorstehender Investitionen künftig aufwerten. Die Kreisverwaltung hat jüngst Fördermittel in Höhe von 853.000 Euro aus dem gleichnamigen Programm Ganztags-Invest erhalten. „Ergänzt um einen Eigenanteil von weiteren 95.000 Euro ergibt sich damit ein Investitionsrahmen von gut 948.000 Euro“, bilanziert Landrat Onno Eckert. Für den Betrag sollen neue Spielgeräte für die Spielplätze (Grundschulen Friemar, Großfahner, Sonneborn, Wechmar und Wölfis), neue Einrichtungen für Horträume (Friedrichroda, Mechterstädt, Georgenthal, Dachwig, Bad Tabarz) angeschafft sowie eine Spiel- und Freizeitfläche (Ohrdruf) errichtet werden. „Sobald Schule wieder möglich wird – und ich hoffe, dass wir auf der Zielgeraden bleiben – gewinnt das Thema Ganztagsbetreuung an Bedeutung. Deshalb gehen wir es an“, so Eckert.

In der Bachstadt Ohrdruf hat in dieser Woche bereits der Rückbau des nicht mehr genutzten Containergebäudes an der Grundschule Carl-Eduard-Meinung begonnen. An dessen Stelle tritt eine neue Freiflächengestaltung, die Platz bietet für Sport und Spiel sowie bewegte Pausen- oder Hortzeiten. Rund 646.000 Euro und damit den Löwenanteil des Investitionsrahmens bindet diese Maßnahme. Bis zum Jahresende soll die Kunststoff-Spielfläche, die sich auch für verschiedene Ballsportarten eignet, nebst neuem Ballfangzaun fertig gestellt sein.

Die begonnene Freiflächengestaltung bildet das finale Kapitel der millionenschweren Umgestaltung des Grundschulstandortes Ohrdruf, die seit 2016 währt. Von 2017 bis 2019 erhielt die nach dem Schaukelpferd-Erfinder benannte Einrichtung einen Erweiterungs¬neubau im Wert von rund 3,5 Mio. Euro, um das an die Nutzungsgrenze geratene Containergebäude abzulösen und durch eine dauerhafte bauliche Lösung zu ersetzen. Bereits seinerzeit stand den Planern ein Endausbauzustand mit Sport- und Spielfreifläche vor Augen. Unerwartet kam zwischenzeitlich im Jahr 2020 doch noch einmal Leben in den still gelegten Containerbau: Im Zuge der Unterfangung der Mauern der Michaelisschule Ohrdruf waren deren Regelschüler übergangsweise hier unterrichtet worden, um Beeinträchtigungen während der Bauzeit am Ohraufer aus dem Wege zu gehen. Nach dieser Interimsnutzung ist aber nun das Schicksal des in den 1990er Jahren errichteten Containergebäudes besiegelt.

Die Ohrdrufer Grundschule zählt in diesem Schuljahr insgesamt 196 Mädchen und Jungen aus dem Einzugsgebiet der Kernstadt Ohrdruf und des Ortsteils Gräfenhain.

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